VAST verfolgt mit Sorge Länderregelungen zur Ausgestaltung der Ausbildung in den Therapieberufen
Der Verbund für Studium und Ausbildung in den Therapieberufen (VAST) hat sich mit einem eindringlichen Schreiben an Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann, Staatssekretär Dr. Georg Kippels und die Abteilungsleitung gewandt. Hintergrund ist die zunehmende Belastung der Schulen durch neue landesrechtliche Vorgaben, die ohne bundesgesetzlich geregelte Finanzierungsgrundlage kaum umsetzbar sind.
In dem Schreiben heißt es:
„Während die Bundesgesetzgebung weiterhin aussteht, erlassen einzelne Länder inzwischen Verordnungen, die tief in die Ausbildungsorganisation und -gestaltung eingreifen.“ und weiter: „Die Schulen stehen damit vor der paradoxen Situation, landesrechtliche Anforderungen erfüllen zu müssen, deren Finanzierung weder gesichert noch systematisch geregelt ist.“
VAST fordert daher:
die zeitnahe Vorlage der zugesagten Novellierungen der Berufsgesetze und Ausbildungs- und Prüfungsordnungen,
eine bundesweit einheitliche und auskömmliche Finanzierung der Ausbildung in den Therapieberufen,
sowie ein abgestimmtes Vorgehen der Länder, das nicht vorauseilt, bevor bundeseinheitliche Regelungen geschaffen sind.
Die Therapieberufe leisten einen zentralen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Eine moderne, verlässliche und finanziell abgesicherte Ausbildung ist dafür unverzichtbar. VAST steht für einen vertiefenden Austausch jederzeit bereit.
Den Brief finden sie unten stehend.
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